Stabübergabe bei Oberpfälzer Zahnärzten
Dr. Michael Rottner folgt Dr. Michael Förster als Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes
Den Zahnärztlichen Bezirksverband Oberpfalz als Marke zu etablieren, die für Qualität, Kontinuität und höchstes medizinisches Niveau steht, war für Dr. Michael Förster nicht nur seit seiner Wahl zum Vorsitzenden im Jahr 2002 ein großes Anliegen. „Ich werde alles tun, damit wir dieses Ziel weiter verfolgen“, bot er seinem Nachfolger Dr. Michael Rottner bei der offiziellen Amtsübergabe vor wenigen Tagen an. „Ich freue mich mit Kollegen Rottner einen tatkräftigen Nachfolger gefunden zu haben. Sein hervorragendes Wahlergebnis zeigt, dass er bei den Kollegen großes Ansehen genießt“, sagt Dr. Förster, der nicht mehr zur Wahl angetreten war.
In das neue Team von Dr. Michael Rottner haben die Oberpfälzer Zahnärzte Dr. Andreas Hoffmann (2. Vorsitzender) und die Beisitzer Dr. Cosima Rücker, Dr. Christian Schubert, Dr. Volker Mertins, Dr. Christoph Schulze und Dr. Norbert Rinner gewählt. Sie bestimmen künftig die Richtung, in die der Zahnärztliche Bezirksverband (ZBV) Oberpfalz als Berufskammer für die über 1.000 Zahnärztinnen und Zahnärzte, die im Regierungsbezirk tätig sind, geht. Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts untersteht der Verband der Regierung der Oberpfalz als Aufsichtsbehörde. Sitz der Geschäftsstelle ist Regensburg.
„Die Unterstützung unserer rund 700 aktiven Mitglieder in allen Belangen bleibt auch künftig unsere wichtigste Aufgabe“, unterstrich Rottner. Die Fortbildung der Zahnmediziner und des Personals in den Praxen, die Unterstützung in Fragen der Verwaltung oder die Vertretung der Mitglieder im öffentlichen Raum – „der neue Vorstand wird all diese Themen aufgreifen und fortentwickeln, aber auch neue Schwerpunkte setzen“.
Schwerpunkte hat Dr. Michael Förster seit 1996 im ZBV-Vorstand und in den acht Jahren als Vorsitzender in den verschiedensten Bereichen mit seinen Vorstandskollegen entwickelt und umgesetzt. „Wir haben dafür gesorgt, dass einer überbordenden und teilweise unsachlichen Werbung in unserem Beruf klare Schranken gesetzt werden, zum Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen und der Patienten.“ Darüber hinaus verweist Förster auf die guten Kontakte des ZBV zu Behörden, Ämtern und Verbänden, „mit denen wir viele Probleme ohne öffentliche Auseinandersetzungen lösen konnten“. Oder die positive Entwicklung des jährlichen Zahnärztetages am Klinikum der Universität Regensburg. „Mit über 1.000 Teilnehmern hat sich die Veranstaltung zu einer der größten für Zahnmediziner in Bayern entwickelt und sich weit darüber hinaus einen Namen gemacht.“
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit, die Dr. Förster in seiner Ägide initiiert und gefördert hat, zeigte in den verschiedenen Ebenen ihre Wirkung. „Heute sind wir einer der ersten Ansprechpartner, wenn Medien zahnärztliche Themen behandeln oder Fragen zu gesundheitspolitischen Entscheidungen haben.“ Dabei denkt er auch an die elektronische Patientenkarte, die sogenannte e-Card, deren Umsetzung große Teile der Zahnärzteschaft kritisch sehen, weil „die zentrale Speicherung von Patientendaten die große Gefahr in sich birgt, dass sie in falsche Hände kommen“.