Oberbürgermeister Wolbergs eröffnet CANDIS-Radweg
Fahrradclub und Bürgerbewegung begrüßen die neue attraktive Verbindung zwischen Stadtosten und Zentrum
Die Verwandlung der ehemaligen Zuckerfabrik in das vitale Stadtquartier CANDIS bringt dem gesamten Stadtosten mehr Wohn- und Lebensqualität. Als weiteren Mosaikstein hat am Donnerstagnachmittag Oberbürgermeister Joachim Wolbergs den neuen Radweg im CANDIS-Landschaftspark offiziell eröffnet. Nicht einmal zwei Kilometer liegt das Areal über den neuen Radweg, die Blumen- und die Hemauerstraße vom Bahnhof und der Altstadt entfernt. „Gleichzeitig verbindet der Radweg die bestehenden Wohngebiete im Ostheim und am Hohen Kreuz mit dem Zentrum“, betonte Ferdinand Schmack, dessen Unternehmen CANDIS entwickelt.
Von den ersten Planungen an hatte Schmack sich intensiv mit den Bedürfnissen der Bürger im Stadtosten auseinandergesetzt. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs würdigte diese Leistung des Unternehmers ausdrücklich. Stadträtin Bernadette Dechant, unermüdliche Kämpferin für die Belange der Bewohner, freut sich, dass mit dem Radweg eine weitere dringende Forderung erfüllt wird. „Den Menschen unseres Stadtteils ist es ein wichtiges Anliegen, dass wir ohne nervige Ampelstopps auf einem sicheren Fahrradweg, entfernt von der verkehrsreichen Straubinger Straße durch das CANDIS-Viertel die Innenstadt und den Bahnhof erreichen können“, so die Stadträtin. Darüber hinaus wünscht sie sich Richtung Zentrum eine Fortsetzung nach dem Safferlinger Steg hinter der Berufsfeuerwehr durch den Bienenheimweg direkt zum Bahnhof. Stadtauswärts soll der Radweg nach den Vorstellungen der Bürger durch den Hafen hin zum Donauradwanderweg weitergeführt werden.
Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) sieht Vorteile. Statt an hoch belasteten Hauptverkehrsstraßen mit Lärm und Abgasen fordert der Club mehr Fuß- und Radwege entlang von Grünzügen, Bahnanlagen und Flüssen, um Stadtteile miteinander zu verbinden. „Gerade bei größeren innerstädtischen Entwicklungsgebieten bieten sich solche Wege an“, sagte Klaus Wörle, Kreisvorsitzender des ADFC. „Beim CANDIS-Projekt wurde auf den Abstandflächen zu den Bahnanlagen eine attraktive Verbindung zur Innenstadt geschaffen. Ähnliches ist auch für das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs westlich der Altstadt geplant, so dass allein durch diese beiden Projekte wichtige Ergänzungen des Wegenetzes für Radfahrer und Fußgänger realisiert werden.“