Werbegemeinschaft Regensburg

OB Hans Schaidinger empfängt Oberpfälzer US-Kommandeure

Stärkung des guten Verhältnisses zwischen Stadt und amerikanischen Streitkräften / Werbegemeinschaft bereitet spezielle Info-Broschüre vor

Oberbürgermeister Hans Schaidinger möchte das traditionell gute Verhältnis der Stadt zu den amerikanischen Soldaten in der Oberpfalz stärken. Deswegen hat er die Kommandeure der Garnisonen Grafenwöhr und Hohenfels am Montag, 10. September 2012, zu einem offiziellen Empfang ins Alte Rathaus eingeladen. Beide Offiziere, Oberst James E. Saenz in Grafenwöhr und Oberstleutnant John J. Strange in Hohenfels, sind neu in der Region. Zu Jahresbeginn haben sie ihre Dienstposten angetreten. Im Anschluss an den offiziellen Teil im Alten Rathaus nutzen Werbegemeinschaft (WGR) und Stadtmarketing Regensburg die Gelegenheit, den Delegationen die Stadt insgesamt und speziell das UNESCO-Welterbe bei einer Stadtführung näher zu bringen. In Vertretung von Oberst Saenz nimmt seine Stellvertreterin, Kathy Aydt, den Termin wahr.

Parallel arbeitet die WGR daran, die rund 30.000 Soldaten, zivilen Mitarbeiter und deren Familien über das Einkaufs- und Freizeitangebot Regensburgs zu informieren. Auf ihrer Jahreshauptversammlung 2011 hatte die WGR beschlossen, nach den tschechischen Nachbarn in Westböhmen spezielle Informationsangebote auch für die Amerikaner in der Oberpfalz zu entwickeln. Recherchen hatten ergeben, dass die Armeeangehörigen großes Interesse an konkreten Informationen beispielsweise zu den Einkaufs- und Parkmöglichkeiten haben.

Bei Besuchen in Hohenfels und Grafenwöhr im Frühjahr ist die Werbegemeinschaft auf offene Ohren gestoßen. In Hohenfels hat die US-Armee daraufhin ihre Angehörigen befragt, welche Informationen über Regensburg sie besonders interessieren. Einige hundert Personen haben den Internet-Fragebogen ausgefüllt. Den Ergebnissen zufolge geht es den US-Bürgern beim Einkaufen um Tipps, welche Geschäfte spezielle Sortimente wie Baby- und Kindermode, Möbel, Antiquitäten und anderes führen. Ganz entscheidend ist das Thema Mehrwertsteuer. Denn Amerikaner und andere Ausländern aus Nicht-EU-Ländern können sich die Steuer erstatten lassen. Dazu muss das Geschäft allerdings ein amtliches Formular akzeptieren. Die Angehörigen der Armee wünschen sich eine Liste dieser Geschäfte in Regensburg. Beim Parken interessieren besonders die Kosten, Öffnungszeiten und die Sicherheit der Angebote.

Viel Wissen möchten die Amerikaner darüber hinaus über die gastronomische Vielfalt der Stadt und Möglichkeiten für Freizeitsport wie Wandern, Reiten, Golf oder Klettern. Nicht zuletzt fragen sie nach dem medizinischen Angebot. Und sie hätten gerne einen beschriebenen Stadtrundgang, der sie zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten führt.

Die Werbegemeinschaft plant, diese Informationen in einer speziellen Broschüre zusammenzustellen. Die Verantwortlichen bei der US Armee wünschen sich, dass die Broschüre als Jahresheft 2013 erscheint und dann jährlich aktualisiert wird.

(Gemeinsame Pressemitteilung von Stadt Regensburg und Werbegemeinschaft Regensburg)