Golfclub Regensburg-Sinzing

Der rechte Fleck für alle Golfbegeisterten

Anlage und Golfclub in Sinzing feiern 25 Jahre mit einem Turnier und anschließender Festgala

Die Ereignisse rund um 25 Jahre Golf in Sinzing zeigen, dass an dem Flecken im Donautal etwas gewachsen ist, wo jeder mit größtmöglichem Spaß den weißen Ball vor sich hertreiben kann. „Wir haben eine der schönsten Anlagen überhaupt“, frohlockt Bürgermeister Patrick Grossmann. Die 250 Gäste bei der Jubiläumsgala stimmen ihm selbstverständlich begeistert zu. Die meisten haben die 18 Bahnen erst wenige Stunden zuvor selbst durchlaufen - euphorisch, beherrscht, emotional, demütig. In jedem Fall aber glücklich über sattgrüne, gepflegte Fairways und Greens bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

„Mit einer Driving Range inmitten von Feldern und Wiesen hat alles angefangen“, erinnert sich Martin Horlacher. Sein Vater hat entgegen aller Bedenken seinen Traum vom eigenen Golfplatz stringent verfolgt. Mit einer 6-Loch-Anlage, den ersten neun Meisterschaftslöchern und schließlich einem Golf-Eldorado mit 27 Bahnen, Clubräumen „und vielleicht bald einer Marina an der Donau“, so die Zukunftsvision von Eigentümer Martin Horlacher.

Mit dem Platz ist die Seele der Anlage, der Golfclub Regensburg-Sinzing gewachsen. „Er vermittelt unseren Mitgliedern aus allen Gesellschaftsschichten die nötige Nestwärme, um selbst möglichst oft zu kommen, Freunde einzuladen und mit allen ein harmonisches Miteinander zu pflegen.“ Clubpräsident Karlheinz Ganzer bestätigt beim Jubiläums-Talk für die Gegenwart, was einer seiner Vorvorgänger und GC-Ehrenpräsident Prof. Dr. Franz Merl in der Vergangenheit immer als Ziel verfolgt und umgesetzt hat. „Wir wollen unseren Mitgliedern die Voraussetzungen für ihre sportlichen und zwischenmenschlichen Bedürfnisse schaffen.“ Das bedeutet für Karlheinz Ganzer und seinem Vorstandsteam, sich der Jugend ebenso intensiv zu widmen wie den älteren Golfbegeisterten. „Mit unserer Nachwuchsförderung haben wir heuer über 50 Kinder begeistert, unter Anleitung professioneller Trainer regelmäßig zu spielen und zu trainieren.“ Dass dies den jungen Spielerinnen und Spielern schnell gelingen möge, hilft der Bürgermeister mit Bargeld aus dem Fördertopf seiner Gemeinde nach. Der Präsident selbst weiß sehr genau, dass „man nicht früh genug beginnen kann, einen kleinen weißen Ball mit den denkbar ungeeigneten Werkzeug weit zu schlagen, ohne allzusehr aus der Richtung zu geraten“.

Das haben 147 Damen und Herren an diesem Samstag seit sieben Uhr morgens versucht. Mit mehr oder weniger Erfolg, aber „immer mit großem Spaß“, stellen GC Spielleiterin Andrea Sauer und Golfplatz-Managerin Maria Bauer bei der Preisverleihung am Abend fest. Das herrliche Sommerwetter gibt die Initialzündung und „die gründliche Platzvorbereitung durch die Greenkeeper beschert immerhin 19 Spielerinnen und Spielern ein besseres Handicap.“ Für die weniger erfolgreichen Turniergolfer bleibt nach der feurigen Tanzeinlage von Lydia Schönbrodt die Hoffnung, einen der attraktiven Tombolapreise zu gewinnen. Ein Wochenende mit einem Porsche- oder VW-Beetle-Cabrio oder Karten für die Schloßfestspiele lassen sich schon irgendwie mit dem Golfspielen verbinden, der Hauptpreis, ein Golf-Wochenende im Berchtesgadener Land sowieso.